Montag, November 20, 2017

Mainstream vintage


Was soll ich sagen, auch ich bin dem Schallplatten mainstream verfallen.
Eigentlich schon vor 3 Jahren.
Jedoch habe ich erst jetzt geschafft, mich mal ernsthaft mit dem Kauf von Platten und Plattenspielern zu beschäftigen.
Ich bin ja sowieso ein richtiger old school Mensch. Wenn es um technische Geräte geht habe ich gerne ein Gerät für eine Funktion. Also ein Radio zum Musik hören, ein Telefon zum telefonieren, einen Fernseher zum Fernsehen, ohne diesen ganzen Schnickschnack.

Schallplatten finde ich einfach Toll. Ich finde den Sound den sie machen einfach so schön.
Die Musik klingt so beruhigend, so einfach und doch so genial.
Es hat einfach etwas unglaublich entspannendes. Befreiendes. Einfaches.


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Sonntag, November 12, 2017

Hello again

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Ich weiß, ich weiß es ist schon wieder ewig her.
Was soll ich sagen, die letzten Wochen waren bei mir einfach viel zu voll gepackt. Manchmal kam es mir vor als ob ich gar keine Zeit mehr zum Leben habe, sondern einfach nur meine ganzen "Pflichten" erledigt habe. Also Schule, Arbeit und Fahrstunden. Das war mein Leben die letzten Wochen. Gefühlt nichts anderes.
Umso glücklicher bin ich, dass ich letzte Woche nach Großbritannien fahren konnte.
Warum währen der Schulzeit? Ganz einfach es war ein Schulausflug.
Ihr könnt euch nicht vorstellen wie gelegen mir dieser kam. Es war eine kleine Pause vom stressigen Alltag. Eine wirklich nötige Pause.

Obwohl es ein Schulausflug war, hatte ich dennoch die Chance einige Freunde von mir in England zu sehen, was mich nicht nur unglaublich Glücklich gemacht hat, sondern mich auch zurück auf den Boden der Tatsachen gebracht hat.
Die letzten Wochen hatte ich das Gefühl, die Verbindung zum Leben verloren zu haben.
Zum Boden. Mein Kopf schwebte irgendwo und irgendwie zog das Leben nur so an mir vorbei.

Diese eine Woche in Großbritannien und das Treffen mit  meinen Freunden dort hat mich zurückgeholt. Das Leben ist wundervoll, ich habe nie etwas anderes geglaubt, aber jetzt habe ich das Gefühl es wieder zu spüre, Zu fühlen wie schön das Leben ist.

Das klingt jetzt alles sehr melodramatisch,  aber worauf ich hinaus will ist eigentlich, dass das Leben manchmal leer scheint. Diese Momente der Gleichgültigkeit sind die schlimmste.
Wir vergessen worauf es ankommt und warum man überhaupt  noch etwas tut.
Für mich war dieser Besuch in Großbritannien nicht nur eine Pause vom Leben.
Er war eine Erinnerung daran, was es bedeutet zu leben.

Es kommt nicht darauf an, was andere denken und sagen. Es kommt nicht darauf an was war.
Es kommt darauf an, was ist. Das hier und jetzt.
Die Zukunft ist nicht unbedeutend, aber Tatsache ist, dass wenn wir das hier und jetzt lebenswert machen, dann wird dies auch die Zukunft sein.

Mit lebenswert meine ich  nicht, dass man durchgehend glücklich ist, nein keines Falles.
Es geht darum jeden Moment zu nutzen, Seinen Träumen zu folgen. Gefühle anzunehmen, sie nicht unterdrücken - die schönen und die weniger schönen, Freude und Trauer, Glück und Schmerz sie sind alle Teil von uns.  Uns dem Leben öffnen. Und auch wenn es manchmal Angst einflößend ist.

Dem Leben öffnen. Was soll das eigentlich heißen?
Nicht anderes als das geschehene zu akzeptieren und die Hoffnung nicht zu verlieren,
Chancen zu ergreifen, Ängste zu vergessen und Dankbar sein für jede Erfahrung die man macht.
Jeder Tag ist ein Abenteuer, eine Lehre, ein wichtiger Moment in unserer Reise die sich Leben nennt.

Wir können das vergangenen nicht ändern und auch nicht die Zukunft vorhersehen.
Alles was wir können ist dass hier und jetzt zu beeinflussen, und diese Chance sollten wir immer nutzen.

Tut mir leid, falls das alles ein bisschen Wirr klingt.
Mir geht aktuell nur so viel durch den Kopf.

Ich möchte mein Leben nutzen. Jeden Moment nutzen. Helfen, eine bessere Welt zu erschaffen.
Das Leben ist so lang und doch so kurz und wir sollten für jeden Moment dankbar sein.

Ein paar meiner Freunde gehen durch echt schwierige Zeiten, aber die menge an Hoffnung und positiver Energie die einige von Ihnen dennoch ausstrahlen, hat mich daran erinnert, dass es nie zu spät ist etwas zu ändern. Diese Welt zu einem besseren Ort zu machen, dass können wir alle.
Es gibt immer Hoffnung
Wir sind die "Neue Generation". Es liegt an uns Misstände zu klären und diese Welt zu einer besseren Welt zu machen. Wir können das.
Liebe und Dankbarkeit sind alles was wir dafür brauchen.
Öffnen wir uns dem Leben und genießen jeden einzelnen Moment, die Guten und die Schlechte, dann werden wir glücklicher. Erlauben wir unseren Träumen uns zu leiten, dann werden wir glücklicher.
Hören wir auf unsere Gefühle, dann werden wir glücklicher.
Und je mehr Menschen Glücklicher werden, umso mehr Menschen gehen liebevoller mit einander um. Sorgen sich umeinander. Schenken sich liebe.
Jeder ist für sich selbst verantwortlich und gleichzeitig sind wir voneinander abhängig.
Denkt immer daran, was auch immer ihr tut, ihr bestimmt damit über euer eigenes Glück, aber habt auch einen Einfluss auf das anderer.

"Behandle andere so, wie du selbst behandelt werden möchtest" 


Es sind die kleinen Gesten die zählen. Ein lächeln kann die Welt verändern. 



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Dienstag, Oktober 24, 2017

old school simplicity

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Sometimes the most basic, classic things, are just simply the best.

Eine gute Hose, ein ordentlicher Strick-Pullover und feste Sneaker - Eine Kombination die wohl nie aus der Mode kommt. Die Sneaker zusammen mit der Jeansjacke in Kombination mit den Erdfarben des restlichen Outfits geben dem ganze noch einen Hauch  Retro-Feeling und et voilà  es entsteht ein einfaches, aber doch Aussagekräftiges Outfit. 

. . Jacket-Thrifted // Trousers-Mango // Jumper-Zara // Shoes-Reebock

Donnerstag, Oktober 12, 2017

Der Beginn des ständigen Wandels #Florence

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Das ist die Schönheit! du fühlst sie, sie zwingt dich mit Worten und Blicken,
Doch ihres magischen Banns Formel, wer spräche sie aus?
Lautlos stehst du, es wiegt sich, geteilt zwischen holder Ermattung,
Zwischen beharrlicher Kraft ruhig und sicher das Herz,
Gleichen Pulsschlags; so hältst du mir die Seele gefesselt.
Und die Gefangene dankt dir, o du schönes Florenz,

-Ausschnitt aus "Florenz" von Heinrich Bulthaupt-




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Heute schaue ich mal ein bisschen mit euch zurück in den Sommer 2017. Kaum zu glauben, dass dieser auch schon vorbei ist.
Die Fotos sind nur 2 Monate alt und doch kommt es mir vor als lägen Jahrzehnte dazwischen.
Selbst meine Haare sehen schon wieder anders aus, nicht viel aber dennoch.
Es ist verrückt was sich in so kurzer Zeit alles ändern kann.

Wir erleben es jeden Tag und dennoch überrascht die Tatsache, dass das Leben ein konstanter Wandel ist, immer wieder.
"Just go with the flow"
Worte die das Leben so leicht machen könnten. Sich einfach tragen lassen und einfach entspannt mit dem Wandel gehen. Einfach die Veränderungen akzeptieren, sie zulassen, sie vollkommen aufnehmen.
So einfach gesagt, doch nicht immer einfach umgesetzt.
Manchmal wäre es doch schön, wenn die Welt nur für einen Tag mal anhalten könnte.
Einfach um durchzuatmen. Gleichzeitig wäre es das Ende.
Ende dessen, was uns leben gibt.

Ja das Leben ist ein ständiger Wandel, und so sehr ich manchmal die Welt anhalten möchte nur um mal durchatmen zu können, wenn ich das Gefühl habe meine Lunge explodiert gleich, trotz alledem ist es so schön zu wissen, dass egal was passiert die Welt  sich weiter dreht.

Wir sind nicht mehr die, die wir gestern waren und morgen sind wir nicht mehr die, die wir heute sind. Wir wachsen, wir lernen, wir verändern uns.

Verrückt wie manchmal ein Monat alles verändert. Verrückt wie es immer scheint, dass alles beim alten bleibt und wenn man zurück blickt alles anders ist.
Ja verrückt, aber auch magisch.

Wandel kann auch beängstigend, fast erdrücken wirken. Doch das ist er nicht.  Letzten Endes ist er eines der größten Geschenke überhaupt. Er gibt uns die Chance uns immer wieder neu zu erfinden.
Auszuprobieren. Das Leben in vollen Zügen zu genießen.
Die Magie des Lebens zu spüren.

Magisch ist übrigens auch die Stadt Florenz in Italien. Ich war im August das erste mal dort und ich bin nach wie vor verliebt.
Die Stadt hat ihren ganz eigenen Charme. Man hat das Gefühl inmitten der Renaissance gelandet zu sein. Die Magie und Energie dieser Zeit des großen Wandels ist bis heute, immernoch überall zu spüren. Man merkt direkt warum dies der Geburtsort der Renaissance ist.
Der Beginn des wohl größten Wandels der Menschheit, der Wandel der immer noch wirkt.

Ich glaube auch, diese Umbruchstimmung hat auf mich abgefärbt.
Die Lust auf den Wandel.
Die Lust auf Neues.
Die Lust den Wandel des Lebens zu  genießen, ihn zu akzeptieren und das Beste aus ihm zu machen.
Aufzuhören sich zu wehren und einfach wieder mit dem Flow gehen.
Denn auch wenn ich versuche mich immer daran zu erinnern, dass der Wandel etwas schönes ist, ist das sich treiben lassen doch nicht immer einfach.
Das einfach im Moment leben. Das Leben im ständigem Wandel der sich Leben nennt.

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